Der Münchner Anbieter Telefónica O2 ist mit rund 16 Millionen Kunden der viertgrößte Mobilfunkanbieter in Deutschland. Er geht aus dem erst 1998 gestarteten Anbieter Viag Interkom hervor. Das Unternehmen war damit nach der Telekom, Vodafone und Eplus der letzte der heute noch verbliebenen Anbieter, der ein eigenes Netz aufbaute. Der Rückstand des Markteintritts dürfte der Hauptgrund dafür sein, warum O2 bei der Zahl der Kunden und beim Umsatz hinter den drei Konkurrenten zurückliegt.
Im Jahr 2000 übernahm der bisherige Großanteilseigner British Telecom Viag Interkom komplett. Im Jahr 2002 erfolgte die Unbenennung in O2; im Jahr 2006 wurde das Unternehmen vom spanischen Ex-Monopolisten Telefónica übernommen. Seit 2006 bietet O2 außerdem DSL an; nach Übernahme der Marke Alice teilweise auch über ein eigenes Netz. Besonders bekannt ist O2 für den Tarif Genion, mit dem Mobilfunkkunden eine Festnetzrufnummer bekamen und zu entsprechend günstigeren Konditionen telefonieren konnten. Dieser Tarif wurde im Jahr 2009 zugunsten des Kostendeckelungstarifs O2o eingestellt.
O2 Handyverträge
O2o wird heute von O2 massiv beworben. Der Tarif setzt eine Kostenbremse ab einem wählbaren Limit, so dass die Kosten monatlich nie höher steigen als vom Nutzer gewählt. Des weiteren bietet O2 Flatrates für Sprache und Datentarife.
Praktisch jeder Mobilfunkanbieter hat inzwischen Datentarife für mobiles Internet im Programm. Meistens handelt es sich dabei um Volumentarife oder Tagesflatrates. Unterschieden wird auch häufig noch zwischen Tarifen für Datenkarten und USB-Sticks für Laptops sowie Daten-Tarifen für Handys. Oft gibt es bei Verträgen die Hardware gleich subventioniert dazu. Am einfachsten geht man mit einem Surfstick online, viele bieten aber auch das iPad, einen Laptop oder ein Netbook subventioniert an.
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Beim Vertragsabschluss mit einem Anbieter, zum Beispiel Vodafone, wird in der Regel eine monatliche Grundgebühr fällig. Hinzu kommen die Kosten für Gesprächsminuten, SMS und weitere Dienste. Ein Vertrag hat in der Regel eine Laufzeit von 24 Monaten. Klarer Vorteil sind die üblich preiswerteren Gesprächsminuten und Kosten für SMS und ähnliche Dienste. Außerdem gibt es dann häufig für geringe Kosten ein subventioniertes Handy gleich mit dazu. Verträge eignen sich also in erster Linie für Vieltelefonierer.
Handy mit oder ohne Vertrag ?
Moderne, schnurlose Telefone sind heute ab 30 Euro zu haben, können aber auch 200 Euro kosten. Entscheidend ist der Produktumfang. Praktisch jedes Gerät hat heute ein Display, übermittelt die Nummer des Anrufers und verfügt über einen digitalen Anrufbeantworter. Mit dem Preis steigen die Möglichkeiten, die sehr umfangreich sein können und zuweilen den Funktionen eines Handys ähneln.
Bei uns finden Sie natürlich weitere Infos über schnurlose Telefone.
Weitere Netzbetreiber: HP/Palm: Nische mit guter Aussicht
Der US-Hersteller Palm war einst der Pionier und lange Zeit nahezu Monopolist bei Mini-Taschencomputern. Diese PDAs, auch Handhelds genannt, waren praktisch die Vorläufer der heutigen Smartphones. Sie verfügten bereits über Touchscreens, die sich mit einem Stift bedienen ließen, lockten mit Anwendungen wie Office, Adressbuch und E-Mail und ließen sich mit einem Rechner synchronisieren. Der wesentliche Unterschied besteht im fehlenden, mobilen Internetzugang.
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Der südkoreanische Hersteller LG Electronics ging 1995 aus dem Unternehmen Goldstar hervor und produziert seit dem Jahr 2004 neben Fernsehern auch Mobiltelefone. LG setzt dabei auf Handys mit physischer Tastatur