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Prepaid und Verträge: Welches ist das richtige Modell für mich?

Zwei Wege führen zu einem Mobilfunkanschluss mit Rufnummer: Entweder man schließt mit Prepaid HandysPrepaid Karte
Foto: © Rafa Irusta
einem der zahlreichen Anbieter einen Vertrag oder man kauft sogenannte Prepaid-Karten.

Beim Vertragsabschluss mit einem Anbieter, zum Beispiel Vodafone, wird in der Regel eine monatliche Grundgebühr fällig. Hinzu kommen die Kosten für Gesprächsminuten, SMS und weitere Dienste. Ein Vertrag hat in der Regel eine Laufzeit von 24 Monaten. Klarer Vorteil sind die üblich preiswerteren Gesprächsminuten und Kosten für SMS und ähnliche Dienste. Außerdem gibt es dann häufig für geringe Kosten ein subventioniertes Handy gleich mit dazu. Verträge eignen sich also in erster Linie für Vieltelefonierer. Beim Prepaid-Modell

kauft man einmal ein Paket bei einem Anbieter, das eine SIM-Karte, eine Rufnummer und ein Freiguthaben enthält. Das Guthaben kann man immer wieder neu aufladen, was meist in Schritten zu 10, 15, 25 oder 50 Euro möglich ist. Bei Prepaid entsteht keine monatliche Grundgebühr. Ruft man mehrere Monate lang niemanden an, zahlt man auch nichts dafür, kann aber kostenlos angerufen werden. Man geht kein Vertragsverhältnis mit einem Anbieter ein, sondern kann sich jederzeit für einen anderen Anbieter entscheiden. Prepaid eignet sich also hervorragend für Wenigtelefonierer. Dafür sind die Kosten für Gesprächsminuten, SMS und weitere Dienste in der Regel teurer als bei Vertragstarifen.

In letzter Zeit gehen immer mehr Anbieter dazu über, die Vorteile von Vertragsverhältnissen und Prepaid zu kombinieren. O2 bietet mit seinem Tarif O2o etwa die Möglichkeit einer Kostendecke an. Hat der Kunde im Monat zum Beispiel seine Obergrenze von 35 Euro erreicht, wird er rechtzeitig informiert und darf nicht weiter telefonieren. Außerdem bieten mittlerweile fast alle Vertragsanbieter inzwischen Flatrates für Sprache, Daten oder SMS an, die sich - wie bei Base - manchmal auch kombinieren lassen.