Der Mobilfunkanbieter Eplus gründete sich im Jahr 1993 als ein Konsortium aus mehreren multinationalen Unternehmen wie Thyssen und Bell South. Heute ist der Anbieter, seit 2002 im Besitz der niederländischen Unternehmensgruppe KPN, drittgrößter Mobilfunkanbieter in Deutschland. Die Marke E-Plus allerdings wird seit Februar 2010 zu Gunsten der Schwestermarke BASE nicht mehr aktiv voran getrieben. Das ist als Strategie dafür zu werten, dass sich E-Plus stärker auf BASE und dessen Flatrate-Tarife konzentrieren will.
Eplus Handyverträge
Die Besonderheit von E-Plus ist das eigene E-Netz, das in der Anfangszeit des digitalen Mobilfunks in Deutschland dank einer höheren Taktrate mit einer besseren Sprachqualität punkten konnte. Die D-Netz-Konkurrenten zogen allerdings schon wenig später nach. Eplus hat in Deutschland knapp 20 Millionen Kunden und ist hier vor allem mit Discount-Angeboten erfolgreich.
Neue Verträge über die Marke Eplus werden nicht mehr abgeschlossen. BASE ist die neue Marke, über die es Prepaid- und Vertragstarife gibt. Base verfolgt bei beiden Produktkategorien eine recht ungewöhnliche Strategie, die fast ausschließlich auf kombinierbaren Flatrates (Sprache, Daten, Kurznachrichten) und kurzen Mindestvertragslaufzeiten basiert. Zur Eplus-Gruppe gehören neben Base auch die Discounter Simyo, Blau.de, Vybemobile und Ay Yildiz.
Praktisch jeder Mobilfunkanbieter hat inzwischen Datentarife für mobiles Internet im Programm. Meistens handelt es sich dabei um Volumentarife oder Tagesflatrates. Unterschieden wird auch häufig noch zwischen Tarifen für Datenkarten und USB-Sticks für Laptops sowie Daten-Tarifen für Handys. Oft gibt es bei Verträgen die Hardware gleich subventioniert dazu. Am einfachsten geht man mit einem Surfstick online, viele bieten aber auch das iPad, einen Laptop oder ein Netbook subventioniert an.
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Beim Vertragsabschluss mit einem Anbieter, zum Beispiel Vodafone, wird in der Regel eine monatliche Grundgebühr fällig. Hinzu kommen die Kosten für Gesprächsminuten, SMS und weitere Dienste. Ein Vertrag hat in der Regel eine Laufzeit von 24 Monaten. Klarer Vorteil sind die üblich preiswerteren Gesprächsminuten und Kosten für SMS und ähnliche Dienste. Außerdem gibt es dann häufig für geringe Kosten ein subventioniertes Handy gleich mit dazu. Verträge eignen sich also in erster Linie für Vieltelefonierer.
Handy mit oder ohne Vertrag ?
Moderne, schnurlose Telefone sind heute ab 30 Euro zu haben, können aber auch 200 Euro kosten. Entscheidend ist der Produktumfang. Praktisch jedes Gerät hat heute ein Display, übermittelt die Nummer des Anrufers und verfügt über einen digitalen Anrufbeantworter. Mit dem Preis steigen die Möglichkeiten, die sehr umfangreich sein können und zuweilen den Funktionen eines Handys ähneln.
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Weitere Netzbetreiber: HP/Palm: Nische mit guter Aussicht
Der US-Hersteller Palm war einst der Pionier und lange Zeit nahezu Monopolist bei Mini-Taschencomputern. Diese PDAs, auch Handhelds genannt, waren praktisch die Vorläufer der heutigen Smartphones. Sie verfügten bereits über Touchscreens, die sich mit einem Stift bedienen ließen, lockten mit Anwendungen wie Office, Adressbuch und E-Mail und ließen sich mit einem Rechner synchronisieren. Der wesentliche Unterschied besteht im fehlenden, mobilen Internetzugang.
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Der südkoreanische Hersteller LG Electronics ging 1995 aus dem Unternehmen Goldstar hervor und produziert seit dem Jahr 2004 neben Fernsehern auch Mobiltelefone. LG setzt dabei auf Handys mit physischer Tastatur