Praktisch jeder Mobilfunkanbieter hat inzwischen Datentarife für mobiles Internet im Programm. Meistens handelt es sich dabei um Volumentarife oder Tagesflatrates.
Wo gibt es günstige Datentarife für das mobile Internet?
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Unterschieden wird auch häufig noch zwischen Tarifen für Datenkarten und USB-Sticks für Laptops sowie Daten-Tarifen für Handys. Oft gibt es bei Verträgen die Hardware gleich subventioniert dazu. Am einfachsten geht man mit einem Surfstick online, viele bieten aber auch das iPad, einen Laptop oder ein Netbook subventioniert an.
Die Telekom bietet für Geräte abseits vom gewöhnlichen Handy Datentarife über web'n'walk an. Die Tarifstruktur ist charakteristisch auch für andere Anbieter, auch wenn die Preise hier durchaus stark variieren. Bei der Telekom gibt es Tarife in den "Größen" S, M, L Basic und L Premium. S ist vergleichbar mit einer Tagesflatrate. Zum monatlichen Grundpreis von 5 Euro kommen 3,95 Euro pro Tag nur noch für solche Tage hinzu, an denen man den mobilen Zugang auch tatsächlich nutzt. Dann stehen einem aber 500 MByte Datenvolumen zur Verfügung. Vor allem Discounter haben inzwischen ähnliche Angebote mit weit besseren Konditionen im Programm: sie verzichten auf eine monatliche Grundgebühr und bieten einen meist niedrigeren Tagesnutzungspreis an. Im Tarif M legt die Telekom für 24,95 Euro im Monat zusätzlich zu den 300 MByte Inklusivvolumen (pro Monat!) noch eine HotSpot-Flatrate obendrauf. Der Tarif L Basic für fünf Euro mehr bietet dafür gleich zufriedenstellende 3 GByte Inklusivvolumen; L Premium für 39,95 Euro bietet 5 GByte Inklusivvolumen. Die Tarife Xtra web'n'walk sind an Prepaid-Verträge angelehnt und kosten (außer im Tarif "Flat Special") keinen monatlichen Grundpreis. Dafür zahlt man für die Tagesnutzung 4,95 Euro.
Tarife mit Tagesnutzung sind ideal für Menschen, die gelegentlich reisen und dann gerne mit dem Laptop ins Internet gehen. Für Pendler, die jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit im Netz surfen wollen, eignen sich eher Monatstarife, die - je nach Anbieter - zwischen 10 und 35 Euro liegen können und in der Regel volumenbeschränkt sind. Wer vornehmlich Nachrichten und Mails lesen möchte, für den sollte ein Datenvolumen von 1 GByte pro Monat ausreichen. Bei einem Volumen von 3 und 5 GByte sind selbst regelmäßige Downloads und YouTube-Besuche drin. Für größere Downloads oder Video-Sessions sollte man trotzdem immer warten, bis man zu Hause ist oder unterwegs ein WLAN gefunden hat. Ein Video auf YouTube in guter Qualität kann schnell 100 MByte Daten verbrauchen, ein Spielfilm, den man sich über Online-Videotheken wie Maxdome oder iTunes holt, kann gar zwei bis vier GByte Daten verschlingen.
Bei Vodafone heißen die mobilen Vertragstarife "MobileInternet". Das Prepaid-Angebot nennt sich "Web Sessions".
Hier kann man von 15 Minuten (0,49 Euro) über 24 Stunden (3,95 Euro) bishin zu 30 Tagen (39,95 Euro) frei wählen, wie lange man online bleiben möchte.
Bei Base beträgt der Tagespreis im Prepaid-Tarif nur 3 Euro. Die Internetflats als Monatspaket orientieren sich am Datenvolumen und kosten zwischen 5 Euro (Flat S, 50 MByte Freivolumen), bis zu 20 Euro mit 5 GByte Freivolumen.
Hier ist es wie bei den meisten Anbietern: Überschreitet man das Freivolumen, wird bei sogenannten "Flats" meist die Geschwindigkeit gedrosselt, es entstehen aber keine weiteren Kosten.
Einige Anbieter allerdings verlangen Extrazahlungen pro verbrauchtem MByte, wenn das Inklusivvolumen überschritten ist.
Hier ist ein Blick ins Kleingedruckte unabdingbar.
O2 bietet eine mobile Internet-Flatrate für 21,25 Euro im Monat an. Das Inklusivvolumen beträgt hier 5 GByte. Oft lohnt sich auch der Blick auf die Tarife von Discountern. Fonic bietet die Tagesflatrate für 2,50 Euro an, Blau.de für 2,40 Euro, Tchibo für 2,95 Euro, Aldi für 1,99 Euro. Simyo bietet 1 GByte Volumen im Monat für 9,90 Euro ohne weitere Kosten an, Tchibo zum gleichen Preis 500 MByte Volumen. Ein günstiges Angebot gibt es auch von AldiTalk: 5 GByte im Monat für 14,99 Euro.
Ebenso wichtig wie günstige Preise ist aber auch die Netzabdeckung. Der beste Tarif nützt einem nichts, wenn man mangels Funkversorgung nicht online gehen kann. Hier lohnt es sich, herauszufinden, über welches Netz der Anbieter funkt. Gerade Billiganbieter setzen häufig auf die Netze von O2 und Eplus. Die Netzanbieter geben meistens in Atlanten Auskunft über ihre Netzabdeckung. Vor allem für Pendler lohnt es sich vor dem Kauf eines Angebots deswegen, darauf einen Blick zu werfen.
Zwei Wege führen zu einem Mobilfunkanschluss mit Rufnummer: Entweder man schließt mit einem der zahlreichen Anbieter einen Vertrag oder man kauft sogenannte Prepaid-Karten.
Der südkoreanische Hersteller LG Electronics ging 1995 aus dem Unternehmen Goldstar hervor und produziert seit dem Jahr 2004 neben Fernsehern auch Mobiltelefone. LG setzt dabei auf Handys mit physischer Tastatur
Die Telekom ist mit fast 40 Millionen Kunden größter Anbieter für Mobilfunkleistungen in Deutschland. Im April 2010 verschmolz die Konzernleitung die bis dahin getrennten Geschäftsbereiche T-Mobile und T-Home (Festnetz). Seit Jahren duellieren sich die Telekom und ihre Vorläufergesellschaften T-Mobile, T-Mobil und DeTeMobil mit Vodafone um die Krone der meisten Mobilfunknutzer in Deutschland.
Moderne, schnurlose Telefone sind heute ab 30 Euro zu haben, können aber auch 200 Euro kosten. Entscheidend ist der Produktumfang. Praktisch jedes Gerät hat heute ein Display, übermittelt die Nummer des Anrufers und verfügt über einen digitalen Anrufbeantworter. Mit dem Preis steigen die Möglichkeiten, die sehr umfangreich sein können und zuweilen den Funktionen eines Handys ähneln.