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Sony-Ericsson: Konsortium in Schräglage

Das 2002 gegründete Joint-Venture Sony-Ericsson verbindet die Versuche der beiden bis dahin nicht unerfolgreichen Mobilfunkanbieter Ericsson und Sony, mit gemeinsamen Handys eine bessere Position auf dem Markt zu erlangen. In der Anfangszeit war das Konsortium sehr erfolgreich und erreichte Kultstatus, gerade durch den Fokus auf Farb-Displays, Kamera- und Musikhandys, mit den Sony-Ericsson praktisch als erste auf den Markt kamen. Den Trend hin zu Smartphones, also Touchscreen-Handys mit Internetzugang und Apps allerdings verschlief das Konsortium, auch aufgrund eines fehlenden mobilen Betriebssystems aus eigenem Hause. Daher ist der Marktanteil des Unterehmens in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken.

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Während einige Anbieter wie Nokia das iPhone mit seinem Touchscreen anfangs eher schlecht als recht nachahmten, setzte Sony-Ericsson zu lange gar nicht auf Touchscreen-Handys, sondern weiter auf den Erfolg seiner Walkman-Handys. Heute hat sich Sony-Ericsson dem Trend angepasst und hat mit der Xperia-Linie und Geräten wie Yendo und Satio den Rückstand aufgeholt. Geräte wie Xperia X10 mini und Vivaz wurden gar für ihr innovatives Konzept des quadratischen Formats beziehungsweise eine eingebaute HD-Kamera gelobt. Trotzdem ist Sony-Ericsson in erster Linie ein Hersteller für Feature-Phones (Tastenhandys) geblieben. Der Marktanteil von Sony-Ericsson sank laut IDC in Westeuropa vom ersten Quartal 2009 bis zum ersten Quartal 2010 von knapp 15 auf nur noch acht Prozent.

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