Wenn Apple mit dem iPhone für den Durchbruch des mobilen Internet gesorgt hat, war der kanadische Hersteller Research in Motion (RIM) der Wegbereiter. Seine Blackberry-Geräte verkauften sich gerade in der Mitte der 2000er Jahre wie geschnitten Brot und wurden dank der Möglichkeit, mobil E-Mail zu verschicken, zum Lieblingsspielzeug für Geschäftsreisende. Charakteristisch für die BlackBerrys ist ihre vollwertige, nicht zu große QWERTZ-Tastatur. Gegenüber PDAs trumpften sie mit ihrem mobilen Internetzugang auf. RIM war also praktisch der erste Hersteller von Smartphones und der, der den Mobilfunkherstellern Hoffnung gab, endlich eine Killeranwendung für ihre teuer erkauften UMTS-Netze zu bieten.
Noch heute zehrt RIM von dem Ruhm dieser frühen Tage und belegt bei den Marktanteilen von Smartphones einen hohen Wert, der allerdings kontinuierlich zurückgeht. Denn auch Jahre nach dem Marktstart von Apples iPhone hat RIM es nicht geschafft, ein konkurrenzfähiges Gerät mit Touchscreen auf den Markt zu werfen. Die ersten Versuche, Storm 1 und Storm 2, fielen bei Kritikern und Kunden durch, vor allem, weil ein Betriebssystem fehlte, das sich für Touchscreens eignet. Erst mit dem Ende 2010 veröffentlichten Torch 9800 und dem eigens dafür runderneuerten Blackberry Betriebssystem in der Version 6, holte Blackberry in der Klasse der Touchscreen-Handys auf. Kritiker lobten diesmal die einfachere Benutzerführung, wollten es aber dennoch nicht auf eine Stufe mit dem iPhone und Android-Geräten stellen.
Handys von RIM kaufen ?
Die Zukunft für RIM ist also vage. Viele Geschäftsleute schwören weiterhin auf robuste Geräte mit physischer Tastatur, aber der Massenmarkt verlangt Touchscreens. Hier wird viel darauf ankommen, ob Blackberry iPhone und Android langfristig etwas entgegen setzen kann.
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Praktisch jeder Mobilfunkanbieter hat inzwischen Datentarife für mobiles Internet im Programm. Meistens handelt es sich dabei um Volumentarife oder Tagesflatrates. Unterschieden wird auch häufig noch zwischen Tarifen für Datenkarten und USB-Sticks für Laptops sowie Daten-Tarifen für Handys. Oft gibt es bei Verträgen die Hardware gleich subventioniert dazu. Am einfachsten geht man mit einem Surfstick online, viele bieten aber auch das iPad, einen Laptop oder ein Netbook subventioniert an.
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Moderne, schnurlose Telefone sind heute ab 30 Euro zu haben, können aber auch 200 Euro kosten. Entscheidend ist der Produktumfang. Praktisch jedes Gerät hat heute ein Display, übermittelt die Nummer des Anrufers und verfügt über einen digitalen Anrufbeantworter. Mit dem Preis steigen die Möglichkeiten, die sehr umfangreich sein können und zuweilen den Funktionen eines Handys ähneln.