Nokia ist der Weltmarktführer bei Mobiltelefonen. Im Zuge des Trends hin zu Smartphones mit Touchscreen sind die Finnen aber bislang eine echte Antwort schuldig geblieben. Nokias Problem ist hier die Verwendung des veralteten Betriebssystems Symbian. Dieses hölzern und klobig wirkende System wurde in neuen Auflagen bis ins Jahr 2011 für die meisten neuen Nokia-Smartphones verwendet. Ein echter Nachfolger war aber zumindest Ende 2010 noch nicht in Sicht. Das neu entwickelte MeeGo eignet sich eher für Tablet-Computer als für Handys.
In Sachen Hardware liegt Nokia derweil seit jeher weit vorne. So ist fast jedes Gerät mit externem Speicher erweiterbar und mit einer hochauflösenden Digitalkamera ausgestattet. Neben Handys stieg Nokia im Jahr 2010 mit dem Smartbook auch ins Geschäfte von Netbooks ein, Mini-Laptops. Nokias Erfolg rührt daher, dass man zu Zeiten des Handybooms Ende der 1990er Jahre die richtigen Weichen gestellt hat, etwa mit der Strategie, für Geschäftsleute eigene Handys und PDAs anzubieten. Bei Entwicklungen wie dem Farbdisplay, dem MP3-Handy, dem Einbau von Digitalkameras und dem Einbau neuer Mobilfunkstandards und Möglichkeiten des bargeldlosen Geldtransfers war Nokia stets führend. Lediglich die Entwicklung hin zu Touchscreen-Handys haben die Finnen ein wenig verschlafen.
Das veraltete Symbian-System, das nie für Touchscreens gedacht war aber dafür benutzt wurde, verstimmte Kunden wegen der schlechten Bedienbarkeit. Aus diesem Grunde weigerte sich etwa das berühmte US-Technikmagazin Gizmodo, das als Revolution geplante N8 zu besprechen. Und das, obwohl das Gerät das erste seiner Klasse mit einer 12-Megapixel-Kamera war. Auf anderen Gebieten hat Nokia hingegen den Zahn der Zeit erkannt: Aktuelle Geräte werden mit einem Zugang zum eigenen Ovi-Store angeboten, auf dem Nokia - ähnlich wie Apple mit dem iTunes Store - mobile Software und Spiele verkauft. Aktuelle Schlachtschiffe der Finnen sind neben dem N8 auch das E7, das N9 oder das N900.
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Praktisch jeder Mobilfunkanbieter hat inzwischen Datentarife für mobiles Internet im Programm. Meistens handelt es sich dabei um Volumentarife oder Tagesflatrates. Unterschieden wird auch häufig noch zwischen Tarifen für Datenkarten und USB-Sticks für Laptops sowie Daten-Tarifen für Handys. Oft gibt es bei Verträgen die Hardware gleich subventioniert dazu. Am einfachsten geht man mit einem Surfstick online, viele bieten aber auch das iPad, einen Laptop oder ein Netbook subventioniert an.
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Moderne, schnurlose Telefone sind heute ab 30 Euro zu haben, können aber auch 200 Euro kosten. Entscheidend ist der Produktumfang. Praktisch jedes Gerät hat heute ein Display, übermittelt die Nummer des Anrufers und verfügt über einen digitalen Anrufbeantworter. Mit dem Preis steigen die Möglichkeiten, die sehr umfangreich sein können und zuweilen den Funktionen eines Handys ähneln.