Das Mobiltelefon hat sich in den vergangenen 20 Jahren vom Luxusgegenstand für Manager hin zu einem beliebten Kommunikationsmittel für jedermann entwickelt.
Was muss man beim Handy kaufen beachten?
Foto: © Uwe Herzog
Heute ist es im Begriff, die gesamte Kommunikation zu mobilisieren und den stationären Internetcomputer in weiten Teilen zu ersetzen. In den reichen Industrieländern ist das Handy mittlerweile zum Überall-Medium und fast schon zu einem Wegwerfgegenstand geworden, das einen ständigen Zugang zum Internet ermöglicht. Die Verbreitung von Mobiltelefonen pro Einwohner liegt in einigen Ländern wie Deutschland oder Italien bei über 100 Prozent. Und selbst in den Entwicklungsländern findet das Handy heute weite Verbreitung und wird bereits als mächtige Waffe gegen Armut und Unterdrückung gesehen. Immer mehr Menschen, die in ihrem Leben noch nie ein Telefon, geschweige denn einen Computer mit Internetzugang benutzt haben, kommen erstmals in den Genuss einfacher mobiler Internetdienste. Laut Schätzungen der Vereinten Nationen waren Ende 2010 nicht weniger als fünf Milliarden Menschen über einen Mobilfunkanschluss telefonisch erreichbar, was drei Vierteln der gesamten Weltbevölkerung entspricht. Selbst pessimistischere Schätzungen gehen von weit mehr als drei Milliarden Mobilfunknutzern oder jeden zweiten Erdenbürger aus.
Eine Vielzahl von Anbietern von Infrastruktur, Hardware, Software und Inhalten lassen seit Jahren viel Arbeit und Wissen in diesen Milliardenmarkt einfließen. Immer leistungsfähigere Technik und immer intelligentere Software sind die Folge. Heute lösen Smartphones, internet-fähige Mobiltelefone mit Touchscreen und Apps, die althergebrachten Handy mehr und mehr ab. Ein starker Markt treibt die Entwicklung voran. Moderne Smartphones sind Telefon, Internet-Client, MP3-Player, Videoplayer, mobile Tageszeitung, Organizer und GPS-Gerät in einem. Laufend kommen weitere intelligente Anwendungen hinzu. Zu Beginn der Zehner Jahre des aktuellen Jahrtausends ist die Entwicklung unbegrenzt. Neue, leistungsfähigere Netze mit Techniken wie HSPA+ und LTE werden schon bald für einen mobilen Internetzugang an allen Orten sorgen. Die Zukunft ist mobil, und die ganze Welt nimmt an der Entwicklung teil.
Handyzubehör - Nichts was es nicht gibt ...An Handyzubehör gibt es praktisch nichts, was es nicht gibt, seien es Displaypolitur, Saugfußhalter oder externes Thermometer. In den Technikbörsen im Internet gibt es praktisch alles zu kaufen. Was sich davon wirklich empfiehlt, ist in den meisten Fällen eine Tasche oder Hülle. Handys werden ja meistens einfach in die Hosen- oder Handtasche gesteckt. Displays und die meist aus Plastik gefertigten Oberschalen können da leicht zerkratzen. [ weiter lesen ]
Praktisch jeder Mobilfunkanbieter hat inzwischen Datentarife für mobiles Internet im Programm. Meistens handelt es sich dabei um Volumentarife oder Tagesflatrates. Unterschieden wird auch häufig noch zwischen Tarifen für Datenkarten und USB-Sticks für Laptops sowie Daten-Tarifen für Handys. Oft gibt es bei Verträgen die Hardware gleich subventioniert dazu. Am einfachsten geht man mit einem Surfstick online, viele bieten aber auch das iPad, einen Laptop oder ein Netbook subventioniert an.
Mehr Infos zum Thema Datentarife
Gerät man unversehens in eine Notfallsituation, dann kann schnelles und überlegtes Handeln unter Umständen den Unterschied zwischen einer Katastrophe und einem glimpflichen Ausgang ausmachen. Allerdings ist es fast unmöglich, in solchen schwierigen und seelisch wie körperlich belastenden Lagen konzentriert, fehlerfrei und zielsicher zu agieren. Hier kann ein gut bestücktes Smartphone Abhilfe schaffen. Denn mit der richtigen App wird es zum wertvollen Helfer in der Not.
Mehr über Erste Hilfe Apps für Smartphones
Vor dem Kauf eines Handys werden Laien wie Fachleute regelmäßig erschlagen von zahlreichen Möglichkeiten und Sonderfunktionen eines Handys, die meisten davon unbekannt. Die einfachste Antwort auf die Frage, was das neue Handy unbedingt können soll, ist aber nach wie vor: Es soll das können, was ich möchte. Hört und schaut man sich in seinem Freundeskreis um, wird vermutlich jeder beide Extreme kennen: die einen, die gar nicht schnell genug das neueste Modell X haben können und alle paar Monate mit dem neuesten Gerät in der Tasche funken. Aber auch die anderen, die mit einem alten Knochen von der Jahrtausendwende telefonieren und denen es vollkommen ausreicht, dass sie unterwegs telefonieren und SMS schreiben können und alles andere nicht brauchen. Was müssen Handys noch können?
Zwei Wege führen zu einem Mobilfunkanschluss mit Rufnummer: Entweder man schließt mit einem der zahlreichen Anbieter einen Vertrag oder man kauft sogenannte Prepaid-Karten.
Handy ohne Vertrag oder besser mit?
Der südkoreanische Hersteller
LG Electronics ging 1995 aus dem Unternehmen Goldstar hervor und produziert seit dem Jahr 2004 neben Fernsehern auch Mobiltelefone. LG setzt dabei auf Handys mit physischer Tastatur
Vor knapp 20 Jahren entwickelte sich eine neue Form der Kommunikation: die SMS (Short Message Service). Dieses beliebte Mittel der Verständigung ist für viele gar nicht mehr wegzudenken und wird gerne für Liebesnachrichten, Verabredungen oder Glückwünsche genutzt. Allein in Deutschland werden pro Jahr rund 23 Milliarden (!) SMS verschickt. Doch tut diese Art der Kommunikation wirklich immer gut?
Mehr Infos zum Thema
SMS und Partnerschaft
Moderne, schnurlose Telefone sind heute ab 30 Euro zu haben, können aber auch 200 Euro kosten. Entscheidend ist der Produktumfang. Praktisch jedes Gerät hat heute ein Display, übermittelt die Nummer des Anrufers und verfügt über einen digitalen Anrufbeantworter. Mit dem Preis steigen die Möglichkeiten, die sehr umfangreich sein können und zuweilen den Funktionen eines Handys ähneln.